13. Sep 2026

240.000 Gäste, ein Wochenende, eine Straße: Der Corso Leopold hat gezeigt, wie viel Leben in der Leopoldstraße steckt, wenn sie den Menschen gehört – bei bestem Wetter und ohne einen einzigen Zwischenfall.
München, 13. September 2026 – Am 12. und 13. September verwandelte sich die Leopoldstraße zwischen Siegestor und Münchner Freiheit erneut in eine autofreie Flaniermeile. Zusammen mit dem Schwesterfestival Zamanad südlich des Siegestors kamen bei strahlendem Spätsommerwetter am Samstag 140.000 und am Sonntag weitere 100.000 Besucher – macht in Summe 240.000 Gäste, die ihre Leopoldstraße einmal ganz anders erleben durften: als Bühne für Kultur, Begegnung und Stadtgesellschaft. Der Ablauf verlief über beide Tage hinweg reibungslos.
Für die Vorsitzenden des Corso Leopold e.V., Andreas „der Andy" Keck und Martina Ottmann, hat das Wochenende die Idee des Festivals einmal mehr bestätigt: Der Corso Leopold bringt Menschen zusammen, schafft Raum für neue Perspektiven und lädt dazu ein, die Stadt mitzugestalten – und genau das haben die Gäste auch in diesem Jahr wieder mit großer Begeisterung angenommen.
Beim Mitgliederempfang zog Stadtrat Thomas Schmid, der Oberbürgermeister und Schirmherr Dominik Krause vertrat, eine positive Bilanz: Der Corso Leopold habe erneut gezeigt, wie öffentlicher Raum neu gedacht und gemeinsam gestaltet werden kann. Zweimal im Jahr werde die wichtigste Verkehrsachse Schwabings zur Bühne für Kultur, Vereine, Initiativen und bürgerschaftliches Engagement – ein Fest der Vielfalt, das Menschen aus München und weit darüber hinaus zusammenbringt.
Neue Formate kamen gut an
Premiere feierte in diesem September das Team Bananenflanke München e.V., das gemeinsam mit dem etablierten buntkicktgut gleich zwei Fußball-Courts bespielte. Unter dem Motto „Fußball kennt keine Grenzen" stand bei Bananenflanke, einer Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung, der gemeinsame Spaß am Spiel im Mittelpunkt und fand großen Anklang.
Ebenfalls neu und gut besucht: die VR4Kids-Allianz-Plattform, an der Interessierte in virtuelle Welten eintauchen konnten – von Gebärdensprache über Straßenverkehrssicherheit bis zu FC Bayern Basketball, Tennis und Fußball.
Die kulinarischen Kurzführungen des Schwabinger Max führten Einheimische wie Gäste zu ausgewählten Festivalständen und in die Geschichte des Viertels – ein kompaktes Format, das sich unkompliziert in den Festivalbesuch einfügte und durchweg gut gebucht war.
Auch die erstmals ausgerichtete Tombola zugunsten des Festivals stieß auf reges Interesse: Die Teilnehmer unterstützten damit die Künstler, die das Programm mitgestaltet hatten, und hatten zugleich die Chance auf attraktive Gewinne der Partner.
Bühnenprogramm für alle Generationen
Entlang der Strecke sorgten die zahlreichen Bühnen für ein Programm, das von Mundart und Kabarett über Swing und lateinamerikanische Rhythmen bis zu elektronischer Musik reichte. Corso Leopoldino und Sing & Swing begeisterten Familien an der Münchner Freiheit, meiVEREIN brachte Mundart und Dialektkultur auf die Bühne, die Traumstadt-Bühne verband Kabarett mit Wortkunst und Chormusik, das Neue Kunstforum München sorgte mit der Ausstellung „Geht alle an" für Kunst und Dialog, im HIER UND JETZT wurde diskutiert, gefeiert und getanzt, die Leo-Latino-Bühne verwandelte die Straße in eine Tanzfläche, das Kollektiv BMZ brachte elektronische Clubkultur auf die Leopoldstraße, und am Siegestor ließ der Vintage Club mit Swing und Rock 'n' Roll das Lebensgefühl der 1950er-Jahre aufleben.
Sicherheitskonzept hat sich bewährt
Das gemeinsam mit der Stadt München weiterentwickelte Sicherheitskonzept, unter anderem mit zusätzlichen Fahrzeugsperren in den angrenzenden Seitenstraßen, hat sich bewährt: Beide Veranstaltungstage verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Der Corso Leopold e.V. bedankt sich bei allen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die veranstaltungsbedingten Einschränkungen.
Der Corso Leopold e.V. dankt allen Partnern, Künstlern, Vereinen, Ehrenamtlichen und nicht zuletzt den 240.000 Gästen, die das Wochenende zu einem gelungenen Fest der Vielfalt gemacht haben.
Weitere Informationen: www.corso-leopold.de | Instagram | Facebook
Kontakt für Rückfragen: Corso Leopold e.V. Andreas "der Andy" Keck a.keck@corso-leopold.de +49 151 24010010
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